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Schmerzempfinden

Dieser Part sollte jeden Pferdefreund zum Nachdenken bringen; Leider ist es die Mehrheit der Reiter die ihr Pferd mit Peitschen, Gerten, Sporen und scharfen Kandaren zum Gehorsam "zwingen". Ein Klatsch mit der Gerte, ein Tritt mit den Sporen, ein kräftiger Zug an der Trense, oder mal ein kräftiger Schlag bei Ungehorsam - aber niemals ist ein Laut zu hören wie das erschütternde schreien eines Hundes, eines Schweins oder einer Katze, und wir uns sofort sorgend umsehen. Ein Pferd muß, tut ihm etwas weh, es stumm erleiden. Ein Pferd besitzt keinen Schmerzlaut....

Ein Hund oder eine Katze äußert seinen Schmerz durch furchtbar klägliches Schreien, welches uns selber in der Seele weh tut. Doch sehr paradox dazu sehen wir zu, wie Pferde mit ihren sensiblen Beinen Kilo schwere Holzstangen zu Fall bringen. Harte Paraden mit scharfen Kandaren im empfindlichen Pferdemaul sind ebenso schmerzhaft wie die Tritte mit den Sporen, die teilweise nicht lang und scharf genug sein können. Doch niemals hört man einen Schrei vor Schmerzen,...

Was für ein Geschreie wäre dann wohl bei der Ausbildung von Springpferden zu hören, wenn sie es könnten; mit Stangen schlagen die "Ausbilder" die Pferde vor die ungeschützten Beine, um sie so gepeinigt dazu zu bringen noch höher zu springen. Vor einigen Jahren ist in einer Dokumentation im Fernsehen eindeutig gezeigt worden, das nicht einmal Springgrößen vor den schrecklichen Maßnahmen des "Barren" halt gemacht worden ist. Es ist traurig zu wissen, das diese Methoden wie Barren und auch Stromstöcke bei Rennpferden, welche durch den Stromschlag in Panik noch schneller laufen, verbotenerweise immer noch angewendet werden, und die Siege auf Kosten einer gepeinigten Kreatur gefeiert werden.

So gehört leider auch die Gerte zur normalen Reitausrüstung, und auch völlig unerfahrene Reitanfänger dürfen gleich mit Sporen und Gerte auf die Pferde gelassen werden. Auch der Einsatz von Schlaufzügeln wird jedem gewährt, bei dem der Kopf des Pferdes auf die Brust gezogen wird und ihm ein absolut beklemmendes Gefühl gibt, um eine unechte Versammlung zu erreichen.

Leider gibt es noch eine Vielzahl schmerzbringender Methoden wie zum Beispiel die "Sliding Stops", wo mittels blanker Kandaren und Dank scharfer Sporen vom Pferd brutale Stops verlangt werden. Wie oft sehen wir bei Militarys nicht austrainierte Pferde die am Ende ihrer Kräfte über die letzten festgebauten Hindernisse stürzen, und sich dabei nicht selten die Beine brechen. Welche Qualen müssen Pferde erleiden die auf Jahrmärkten stundenlang die Köpfe tief auf die Brust gebunden stupide im Kreis rennen müssen, und ständig in den Sattel plumpsenden Menschen ertragen müssen.

Man stelle sich nur einmal das Gefühl vor nur eine Stunde mit einen mit Steinen gepackten Rucksack und einem auf die Brust gebundenen Kopf durch die Gegend zu rennen, und im Mund zu diesem Zweck eine schmerzendes Folterinstrument welchen es unmöglich macht sich auch nur einmal entspannend zu strecken. Da wären noch die vielen Tausend Pferde die jedes Jahr den Nervenschnitt bekommen, weil den teilweise viel zu jungen Pferde durch viel zu häufigen Sprünge die Hufgelenke zerstört worden sind. Durch das Durchtrennen des Nervs über dem zerstörten Sprunggelenk nimmt wohl dem Pferd den Schmerz, jedoch verlangt man von ihm weiterhin sportliche Leistungen: -ziemlich unmenschlich!

Wie viele Rennpferde erreichen die Altersgrenze? Leider ziemlich wenige, wenn man bedenkt, das Pferde mit 5 - 6 Jahren erst ausgewachsen sind, und an den Rennen meist schon 2 - 3 jährige Fohlen teilnehmen, die vorherige Trainingszeit nicht vergessen, dann sollte sich jedem Pferdefreund der Magen umdrehen. Könnten Pferde schreien, welche Fernsehanstalt würde dann seinen Zuschauern zumuten das ohrenbetäubende Wehklagen beim brutalsten Pferderennen der Welt - dem Grand National in England mitanzuhören? Bei diesem Rennen stürzen die Pferde in Massen, nicht einmal die Hälfte der gestarteten Pferde erreichen das Ziel. Verdrehungen, Herzinfarkt, Knochenbrüche, Quetschungen,... sind leider die Regel.

Diese Liste kann beliebig lang fortgesetzt werden. Bessern kann man diese Missstände jedoch nur, wenn sich jeder Reiter und Pferdefreund völlig darüber im Klaren sind, das jedes Pferd Schmerzen genauso fühlt wie wir Menschen. Es ist leider so, das sich die Masse aller Pferdefreunde keine Gedanken macht, welcher Pein und welchen Ängsten Der Partner Pferd täglich ausgesetzt ist, da er dieses stumm erleiden muß, und daher niemand hört wenn ihm etwas weh tut.

Es ist auch schwer zu verstehen, das es Reiter gibt, die Ihre Pferde bis zum umfallen fordern, um dann ihren Sieg zu feiern. Was haben denn die Pferde von den Schleifen und den Preisgeldern das sie gewinnen? Es ist einfach unfair, von seinem Pferd mehr zu verlangen als von sich selbst.

Die Kenntnis, das das Pferd keinen Schmerzlaut besitzt sollte jeden Pferdefreund zum Umdenken bewegen, und sei es nur die Gerte, Sporen und scharfe Gebisse weg zu lassen, und nicht versuchen Höchstleistungen aus einem Lebewesen heraus zu pressen.

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